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Rassen

Die ersten domestizierten Hunde wurden zur Jagd eingesetzt. Sie halfen beim Auffinden von Wild und leisteten wertvolle Dienste bei der Verteidigung des Menschen insbesondere gegenüber wehrhaftem Wild. Im Laufe der Entwicklung kristallisierten sich sehr unterschiedliche Einsatz- und Aufgabengebiete der Hunde heraus und der Mensch begann Hunde mit gleichen und brauchbaren Eigenschaften miteinander zu paaren. Dies war der Anfang der Rassehundezucht, die sich bis in die heutige Zeit hinein als effizientester Weg herausgestellt hat. Eine erfolgreiche Partnerschaft ( Mensch/Hund) gewinnt dadurch an Wahrscheinlichkeit.

Im Jagdhundebereich haben sich fünf große Rassegruppen entwickelt.

Vorstehhunde

Vorstehhunde haben in unseren Revieren die stärkste Verbreitung gefunden. Eine bunte Palette von Rassen steht je nach Revierverhältnissen, Jagdart und persönlicher Präferenz zur Verfügung. Die Suche im Felde und das Anzeigen festliegenden Wildes durch das Vorstehen sind die ursprünglichen Eigenschaften des Vorstehhundes. Im Laufe der Zeit hat sich der Vorstehhund jedoch zu einem universal einsetzbaren Vollgebrauchshund entwickelt, der in einzelnen Bereichen durch verstärkte Ausbildung durchaus spezialisiert werden kann.

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Schweißhunde

Schweißhunde weisen eine Spezialisierung auf das lang anhaltende Verfolgen einer Wundfährte am langen Riemen auf. Ihre Sicherheit auf der Schweißfährte, ihre Hetzfreudigkeit, der Fährtenwille und vor allem ihr Konzentrationsvermögen sind ihre herausragenden Eigenschaften. Nur der erfahrene Jäger und Nachsuchenführer kann einen Schweißhund ausbilden und führen. Ein Schweißhund darf nur in Jägerhände abgegeben werden. 

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Erdhunde

Als Erdhunde werden jene Jagdhunderassen bezeichnet, die dem Raubwild unter die Erde folgen können und es dadurch zum Verlassen des Baues bewegen. Es ist dies eine höchst anspruchsvolle Aufgabe für den Erdhund. Diese Jagdart besitzt große Bedeutung bei der Bestandsregulierung der Raubwildpopulation. Erdhunde sind allesamt zudem auch gute Schweißarbeiter und Stöberer. Grundsätzlich sind Erdhunde nur in Jägerhänden ihrem Temperament entsprechend ausgelastet und sollten auch nur in solche abgegeben werden. Einzelne Schläge eignen sich jedoch auch als Familien- und Begleithund. Lassen Sie sich hier bitte eingehend vom Bezirkshundereferenten bzw. vom Zuchtverein beraten.

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Bracken

Bei den jagenden Hunden handelt es sich um Bracken und Laufhunde. Es sind dies die ältesten Hunderassen. Der Schweizer Laufhund, zum Beispiel, lässt sich bis in die Zeit der Kelten zurückverfolgen. Die Bracke ist der Stammvater aller Jagdhunderassen Eurasiens. Der Typ der altägyptischen Jagdhunde zeigt sehr große Ähnlichkeit mit den Bracken aus den Mittelmeerländern. Über die Römer kam diese Jagdhundeart zu den Germanen und somit nach Europa.

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Stöber- und Apportierhunde

Stöberhunde sind überall dort unentbehrlich, wo in Wald, Dickicht, Schilf und Wasser gejagt wird. Ein Stöberhund muss spurlaut jagen, hohe Spursicherheit aufweisen, verlässlich verlorenbringen, größte Wasserfreudigkeit sowie Raubwildschärfe zeigen und brauchbare Schweißarbeit leisten. Stöberhunde werden als solche nur von Fachleuten erfolgreich abgerichtet und geführt. Als Begleit- und Familienhunde brauchen sie gleichfalls eine zu ihrem Temperament passende solide Grundausbildung.

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