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Goldschakal und roter Fuchs

07.09.2017

Goldschakal

Aus der Savanne ins Gailtal
Der Goldschakal hat den Weg über den nahen Osten zu uns gefunden. Er ist ein Sprinter, hat lange kräftige Beine und kann große Entfernungen mühelos überwinden. Jetzt taucht er auch dort auf, wo er historisch nie zu Hause war. So wie bei uns im Gailtal. Er ist also wirklich ein Neuankömmling und nicht, so wie Bär oder Luchs, ein Rückkehrer. Damit tauchen auch viele Fragen auf: Wie ist seine Lebensweise? Wann hat er zum erstenmal österreichischen Boden betreten? Ist er für den Menschen gefährlich? Hat er Auswirkungen auf die landwirtschaftlichen Nutztiere? Wird er für die Almregionen eine weitere Belastung? Gibt es ein Beziehungsgefüge zum Fuchs? Darf er bejagt werden? Wenn ja, wie?

Fuchs, du hast die Gans gestohlen
Viel Negatives rankt sich um den Fuchs. Hühnerdieb, Räudeüberträger, Hasenvernichter um nur einiges zu nennen. Das Positive übersieht man oft. Er ist ein Mäusevertilger ersten Ranges und ein hochwertiger Felllieferant für Kappen, Jacken und Mäntel. Wir kennen ihn, jeder hat ihn schon einmal gesehen. Aber kennen wir auch seine Lebensweise? Was passiert bei einer Überpopulation? Wie wird er bejagt? Die Ausstellung im Schlossmuseum Möderndorf zeigt eine enorme Vielfältigkeit um den Fuchs.

All diese hochaktuellen Fragen beantwortet der Wildbiologe der Kärnter Jägerschaft, Mag. Gerald Muralt beim Themenabend "Goldschakal und roter Fuchs" am 7. September um 19 Uhr im Schlossmuseum Möderndorf.

Fachvortrag für Jäger
"Bewegungsjagden und Stöberjagden" mit dem Wildbiologen DI Thomas Huber, am 7. September, um 17:30 Uhr im Schlossmuseum Möderndorf.  

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