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Der Hirsch ist nicht der Vater vom Reh

Unter diesem Motto stand heuer das Projekt Wald – Wild – Wissen in Hermagor, das sich bereits zum achten Mal jährt. Die Projektleiter Anita & Harald Bachmann stellten wieder ihr Können unter Beweis und begeisterten über 200 Kinder samt Lehrerteam aus den Volksschulen im Bezirk an mehreren Stationen, die jeweils einem Thema gewidmet waren.

Beim Rehwild spitzten die Kinder ihre Lauscher, speziell als der richtige Umgang mit gefundenen Rehkitzen besprochen wurde. Mit der „Krickerlsuche“ und einem Spiel (selbstgemachtes Tic Tac Toe, mit Hirschgeweih-Spielsteinen und Holzrädern) fand diese Station einen weiteren Höhepunkt und die Kinder konnten es kaum erwarten mit dem Spielen zu beginnen. 

In einer weiteren Station machten es sich die Kinder mitten im Wald auf Holzstämmen gemütlich und konnten viel über das Rotwild erfahren. Anschließend ging es in die Keß’n, wo wieder ein eindrucksvolles Diorama aufgebaut war. Mit staunenden Augen erblickten sie Luchs, Wolf, Goldschakal, Adler, Biber und sogar zwei Bären. Natürlich waren auch noch andere Wildtierarten vertreten.

Besonderer Wert wurde bei beiden Stationen auch auf die Weidmannsprache gelegt. Mit Informationsblättern über Reh- und Rotwild, der Broschüre der Kärntner Jägerschaft, dem Auerwildheft, einer Urkunde, einem Aufkleber, dem selbst gemachten Spiel und dem neuen Malbuch der Kärntner Jägerschaft gingen die Kinder glücklich und mit Wissen angereichert nach Hause.

Am Freitag gab es noch einen besonderen Besuch: Waldpädagogen aus Salzburg und der Steiermark schauten sich das Projekt Wald – Wild – Wissen genauer an und waren sehr beeindruckt davon. 

Ebenfalls haben das Projekt besucht: LR Luca Burgstaller, BGM Siegfried Ronacher, BGM Hermann Jantschgi, Vizebgm. Leopold Astner, Stadrätin Christina Ball, Hegeringleiter, Jäger aus den Hegeringen Kirchbach und Rattendorf und der Pensionistenverein Hermagor. 

Ein Dank ergeht an HRL Burgstaller und seine Jäger im Hegering Möderndorf. Ganz besonders sei an dieser Stelle Anita & Harald Bachmann gedankt, die den Kindern wieder ein unvergessliches Abenteuer geboten haben. Dank auch an Heinz Brandstätter für die Unterstützung in der ganzen Projektwoche.

EW

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