Akzeptanz für die Jagd

Umfrage JÖ FACE

Nach Auswertung von über 10.000 Antworten aus acht Ländern hat eine unabhängige YouGov-Umfrage ergeben, dass die Mehrheit der Europäerinnen und Europäer die Jagd sowie die Jägerinnen und Jäger akzeptieren. Einer der Spitzenreiter dieser Umfrage ist Österreich mit über 70 Prozent Zustimmungen. Kärnten steht österreichweit mit 44 Prozent an dritter Stelle.

 

Europaweite Umfrage
„Gestehen Sie es anderen Menschen in Ihrem Land zu, zu jagen, wenn sie dies gemäß den Jagdgesetzen und -vorschriften tun?“ –YouGov-Umfrage 2023

 

Kärnten: Nur 6 Prozent der Befragten sprechen sich dezidiert gegen die Jagd aus. Genau 44 Prozent der Kärntnerinnen und Kärntner stimmen zu, dass die Jagd in Österreich unter Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen für sie vertretbar ist. Damit liegt die Akzeptanz der Jagd in Kärnten nur knapp hinter den Bundesländern Oberösterreich und Steiermark.
Österreich: Mit über 71 Prozent Zustimmung, 16 Prozent Enthaltung und nur 13 Prozent Ablehnung, stimmten die Österreicher mit großer Mehrheit für die Akzeptanz der Jagd.

Der Landesjägermeister Dr. Walter Brunner sieht die Akzeptanz der Jagd in Kärnten tief verankert: „Es gibt der Jägerschaft Rückhalt und freut mich besonders, dass die Kärntnerinnen und Kärntner den Nutzen der Jagd so deutlich anerkennen. Die Umfrage zeigt, wie sehr die Jagd in unserer Kultur verwurzelt ist. Doch sowohl die Jagd als auch die Jägerschaft entwickeln sich stetig weiter und das ist gut so. Im Zusammenspiel zwischen der Natur, der Bevölkerung und der Kärntner Jägerschaft verfolgen wir weiterhin ein Ziel: Die Gesundheit des Kärntner Wild- und Waldbestandes.“

 

Globaler Artenschutz
Auch das Interesse an Trophäen ist in der Mehrheit der Bevölkerung anerkannt, das hat die europaweite Umfrage ergeben. Mit 70 Prozent gab die Mehrheit der Befragten an, dass sich Jäger einen Teil eines legal erlegten Wildtieres (z.B. Hörner oder Geweihe) behalten können, sofern dadurch Naturschutzmaßnahmen gefördert und internationale Vorschriften eingehalten werden (Stichwort Auslandsjagd).

 

Die Jägerschaft klärt auf
Meinung sind weit verbreitet, Wissen jedoch weniger. Demnach geben von 1.050 befragten Österreicherinnen und Österreicher nur 5 Prozent an, in großem Umfang über die Jagd Bescheid zu wissen. „Die Umfrageergebnisse spiegeln wider, was wir in öffentlichen Diskussionen zur Jagd live miterleben. Es gibt oft eine Meinung zur Jagd, aber nur wenig Wissen. Das ist gerade bei emotionalen Themen eine große Herausforderung. Mit unserer Informationskampagne wollen wir die Leistungen der 132.000 Jägerinnen und Jäger in Österreich sichtbar machen. Jagd ist kein Sport, kein Hobby und keine Nebenbeschäftigung. Jagd ist gelebter Natur- und Artenschutz“, erklärt Maximilian Mayr-Melnhof, der sich als neuer Präsident des Dachverbandes Jagd Österreich die Wissensvermittlung zum Ziel gesetzt hat.

 

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