Die Maul- und Klauenseuche steht vor den Toren Österreichs

Maul- und Klauenseuche MKS

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist eine hochansteckende Viruserkrankung, die vor allem Paarhufer wie Rinder, Schweine, Schafe und Ziegen betrifft. Auch Wildtiere, etwa Wildschweine und weitere Paarhufer, können infiziert werden und als natürliche Infektionsquelle dienen.

In Wildtierpopulationen kann die Krankheit oft unbemerkt verlaufen, birgt jedoch das Risiko, durch Wanderbewegungen auf Nutztiere überzuspringen. Die Kontrolle von MKS erfordert daher intensive Überwachung und strenge Schutzmaßnahmen sowohl in der Jagd als auch in der Nutztierhaltung.

 

Für die angrenzenden Bundesländer Niederösterreich und Burgenland ist die Gefahr der Seucheneinschleppung aus den Nachbarländern Slowakei und Ungarn immanent. In mehreren Gemeinden wurden bereits Überwachungszonen errichtet.

Dort gilt ein generelles Jagdverbot für alle Tiere!!!

-Deutsch Jahrndorf
-Halbturn
-Mönchhof
-Nickelsdorf
-Weiden an der March

 

Weitere Sperrzonen (ohne Jagdverbot) wurden in folgenden Bezirken ausgerufen:

-Eisenstadt (Stadt)
-Rust (Stadt)
-Eisenstadt-Umgebung
-Mattersburg
-Neusiedl am See
-Oberpullendorf

-Mistelbach
-Gänserndorf
-Bruck/Leitha
-Wiener Neustadt

 

Einschränkungen bei Jagdreisen in betroffene Gebiete können einen Ausbruch in Kärnten verhindern!

Eine Einschleppung nach Österreich würde massive wirtschaftliche Schäden für die heimische Landwirtschaft verursachen und muss daher unbedingt verhindert werden. Derzeit besteht kein Hinweis darauf, dass die Seuche nach Österreich eingeschleppt wurde.

 

Hier geht's zum Faktencheck der MKS - als Download!